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Ich wollte unter allen Umständen vermeiden einen "moralisierenden Film" zu machen, denn letztendlich steht die Entscheidung zu rauchen oder nicht zu rauchen jedem erwachsenen Menschen frei. Allerdings ist es genauso Faktum das der Zigarettenindustrie 50 % ihrer Kunden aufgrund des Konsums ihrer Produkte wegsterben. Somit kann man meiner Ansicht nach nicht einfach alles auf die Entscheidungsfähigkeit des einzelnen Konsumenten schieben. Zu denken die Sucht "im Griff" zu haben ist wohl eine der häufigsten Selbstlügen vieler Raucher. Der Griff zur ersten Zigarette findet in sehr vielen Fällen bereits im Kindes oder Jugendlichenalter statt. In einem Alter also, in dem die meisten Konsumenten die Tragweite dieses ersten Griffes noch gar nicht abschätzen können. "Freiheit, Selbstbestimmung" sind positiv klingende Schlagworte welche seit Jahren von der Zigarettenindustrie propagandiert werden. Dabei passiert mit dem ersten Griff in Wirklichkeit nichts anderes als das erste "Rendevouz mit dem Tod". Dem Tod, vertreten durch die Zigarettenindustrie. Als ich nach einem passenden Vertreter dieser Zunft suchte, wurde ich auf Joe Coppoletas Actionfilm "Red Phone" aufmerksam. Bernhard Majcen spielte darin den sadistischen Komplizen von Arnold Vosloo, dem Darsteller der "Mumie".